section_top_fullscreen

Praxis & Privatklinik nach §30 GewO im Königsgarten
Dr. med. Dr. med. dent. Gábor Császár

Dr. med. Dr. med. dent. Gábor Császár - Klinik
section_component

Augmentation - Knochenaufbau





Knochenaufbau

Der Fachbegriff hierzu ist die Augmentation. Diese Fachdisziplin, deren Ursprung aus der Mund – Kiefer – Gesichtschirurgie stammt, ist ein Schwerpunkt dieser Praxis.
Dieser Tätigkeitsbereich konnte sich aufgrund der jahrelangen, erfolgreichen Umsetzung, Entwicklung und Verbesserung von Behandlungsmethoden herauskristallisieren.
In unserer Praxis werden alle gängigen augmentativen Verfahren angewendet.
Um die langfristige Funktion und die ästhetische Kontur eines Implantates zu erhalten und zu gewährleisten ist in viele Fällen eine Augmentation von Knochen notwendig.
Eine Augmentation, also der Aufbau, kann sich auf Knochen, Zahnfleisch und Bindegewebe beziehen. In den meisten Fällen reicht die Augmentation von Knochen aus. Hierzu stehen verschiedene Verfahren und Methoden zur Verfügung. Grundsätzlich wird vertikaler (zu geringe Höhe für ein Implanatat)- und horizontaler Knochenaufbau (zu geringe Breite für ein Implanatat) unterschieden.
Auf die in unsere Praxis etabliertestens Verfahren wird im Folgenden eingegangen.


Knochenaufbau durch Anlagerung

Diese Methode findet Anwendung, wenn das Volumen des notwendigen Knochenaufbaus gering ist. Zum Breitenaufbau von Kieferknochen ist dies ein gängiges Verfahren. Hierbei wird Eigenknochen oder Knochenersatzmaterial an das Implantat angelagert. Der Eigenknochen kann aus dem Operationsbereich oder aus einem zweiten Operationsfeld entnommen und direkt als Aufbau verwendet werden. Eine weitere Option ist der Aufbau mit einem Knochenersatzmaterial. Meist findet eine Kombination aus diesen beiden Möglichkeiten Anwendung. Um dem Knochenaufbau eine optimale Heilung zu ermöglichen, wird dieser mit einer Membran abgedeckt. Die Membran wird vom Körper vollständig aufgelöst. Daher ist kein weiterer Eingriff nötig.
Die Auswahl der Materialien unterscheidet sich je nach Situation und Patientenfall. Daher wird anhand der Planungsunterlagen eine spezielle Lösung für Sie entwickelt und Ihnen schließlich vorgestellt.
 

Knochenaufbau durch einen Knochenblock

Ein Knochenblock ist notwendig, wenn in dem Kieferbereich, in dem das Implantat eingebracht werden soll, eine „einfache“ Anlagerung von Knochen zu keinem akzeptablen Resultat führen würde. Durch einen Knochenblock ist der Aufbau von Kieferknochen in der Höhe und Breite möglich. Gerade bei zu geringen Höhen des Kiefers ist der Knochenblock ein etabliertes Operationsverfahren. Der Knochenblock fungiert als eine Art „Schalung“. In dem entstandenen „umschalten“ Bereich wird Knochenersatzmaterial und/oder Eigenknochen eingebracht. Dieser Knochenaufbau wird mit einer Membran abgedeckt, um eine komplikationsfreie Wundheilung zu ermöglichen.
Die Entnahmestelle des Knochenblocks ist meist im hinteren Unterkiefer-seitenzahnbereich.
Falls der Unterkieferseitenzahnbereich als Spenderregion nicht ausreicht, besteht gerade in unserer Praxis die besondere Behandlungsmethode der Eigenknochenentnahme aus dem Bereich des Beckenkamms (Hüftknochen). Der Beckenkammknochen wird dann in den Mundbereich transplantiert. Somit kann der Kieferknochen im ausreichenden Volumen hergestellt und für eine Implantation vorbereitet werden.
Hierdurch ist es möglich sehr stark reduzierten Knochen zu regenerieren und Sie schließlich mit festen Zähnen zu versorgen.
 

Knochenspreizung/Bonespreading/Bone Splitting

Dieses Operationsverfahren findet bei zu geringer Breite des Kiefers Anwendung. Durch spezielles Instrumentarium kann der Kiefer optimal für ein Implantat vorbereitet werden. Der entstandene Raum zwischen dem  aufgespreizten Knochen wird mit Knochenersatzmaterial oder Eigenknochen aufgefüllt und mit einer Membran abgedeckt.
Dieses Operationsverfahren hat den Vorteil, dass in den meisten Fällen kein zweites Operationsgebiet (zur Eigenknochenentnahme) notwendig wird. 
Es besteht die Möglichkeit der sofortigen Implantat-Einbringung. In einigen Fällen ist es sinnvoll, die Implantate erst nach einer gewissen Heilungsphase einzusetzen. Dies ist für Sie langfristig nur von Vorteil.
Die genauen Abläufe werde mit Ihnen persönlich besprochen.
 

Knochenaufbau durch Distraktion

Das Distraktionsoperationsverfahren kann sowohl im Ober- als auch im Unterkiefer angewendet werden. Hierbei wird ausschließlich eigener Knochen gebildet. Eine Knochenentnahme oder die Verarbeitung von Knochenersatzmaterial ist nicht nötig. Es wird ein künstlicher/filigraner Knochenbruch erzeugt. Die beiden Bruchstücke werden jeden Tag in einem definiertem Maß auseinander bewegt. In diesem hierdurch entstehenden Spalt bildet sich Knochen. Die Knochenfragment-Bewegung ist nur mit speziellen Apparaturen möglich die fest an den Knochen angebracht werden.
Durch dieses Verfahren kann eine hervorragende Grundlage für spätere Implantate entstehen.   
zum Seitenanfang