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Praxis & Privatklinik nach §30 GewO im Königsgarten
Dr. med. Dr. med. dent. Gábor Császár

Dr. med. Dr. med. dent. Gábor Császár - Klinik
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Parodontologie

Die Therapie beginnt mit einer professionellen Entfernung aller oberflächlichen harten und weichen Beläge der Zähne. Dies geschieht in der Regel schmerzfrei und reduziert die vorhandenen Entzündungen. Außerdem wird der Patient über eine Optimierung seiner bestehenden Mundhygiene instruiert. Weiterführende Maßnahmen werden individuell besprochen. Bei aggressiven Formen der Parodontitis kann zusätzlich ein Keimtest zu Bestimmung der Mundflora notwendig sein.
Nach der Initialtherapie und Reinigung der oberflächlichen Strukturen müssen nun die tiefer sitzenden Entzündungen bekämpft werden. Die behandelten Areale werden betäubt. Betroffene Zähne, Zahnwurzeln und Zahnfleischtaschen werden mechanisch mit Ultraschall oder mit Handinstrumenten gereinigt. Zusätzlich schaffen spezielle Spülungen und Einlagen einen bakterienfreien Zustand des gesamten Zahnhalteapparats. Sollte ein Keimtest eine besonders hohe Anzahl an aggressiven Bakterien nachweisen, ist ggf. eine begleitende antibiotische Therapie notwendig.
Nach erfolgreicher Therapie ist es nun notwendig den gesunden Zustand der Zähne möglichst stabil zu erhalten. Dazu gehört nicht nur die tägliche häusliche Zahnpflege, sondern auch regelmäßige Termine beim Zahnarzt (mind. 1-2 pro Jahr) zur professionellen Zahnreinigung. Eine Reinfektion des Zahnhaltapparats wird verhindert. Mögliche Risikofaktoren werden frühzeitig erkannt und können behoben werden.

Entzündungsfreier Rückgang des Zahnfleisches (Gingivarezession)

Ein Grund für „empfindliche“ Zähne sind oft freiliegende Zahnhälse. Durch falsches Zähneputzen, kieferorthopädische Behandlung oder Zugbelastung von Lippen- und Wangenbändchen kann es zu einem entzündungsfreien Rückgang der Schleimhaut an einzelnen Zähnen kommen. Die betroffenen Zähne sind meist schmerzempfindlich und im ästhetischen Frontzahnbereich oft störend. Diese sog. Rezessionen können mit freien Schleimhauttransplantaten aus dem Gaumen oder durch Verschiebelappenplastiken aus dem umgebenden Weichgewebe chirurgisch gedeckt werden.

Weichgewebe an Zahnimplantaten

Eine gute Pflege ist für Implantate mindestens genauso wichtig wie für normale Zähne. Das umliegende Weichgewebe muss gesund und entzündungsfrei sein, um die Stabilität und Langlebigkeit des Implantats zu gewährleisten. Kommt es nach der Entfernung nichterhaltungswürdiger Zähne zu einem Verlust des angrenzenden Zahnfleischs, ist es oft  zusätzlich notwendig eine stabile Weichgewebssituation um das Implantat zu schaffen. Hierfür werden vergleichbare operative Methoden wie bei freiliegenden Zahnhälsen angewandt.
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